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HACK oder LEAK? Wahldebakel soll Putin’s Schuld sein!

BU: Disclaimer des Federal Bureau of Investigation: Für den Inhalt den offiziellen Beschuldigungsberichts wird keinerlei Garantie übernommen. Foto: FBI

Disclaimer des Federal Bureau of Investigation: Für den Inhalt des offiziellen Beschuldigungsberichts wird keinerlei Garantie übernommen.
Quelle: FBI

Beendigung von US-Kriegen, Schließung von Guantanamo, soziale Wohltaten für die Bevölkerung: Er galt als Galionsfigur einer Fähre in eine bessere Welt. Am 20. Januar hört Barack Obama nun auf – endlich. Wie siegesgewiss trat er noch vor seinem Amtsantritt 2009 den Gang in die Geschichtsbücher an. Nicht nur als der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten, sondern vor allem als Friedensnobelpreisträger, der so gut wie alles anders machen wollte, als der zu dem Zeitpunkt verhasste Vorgänger George W. Bush. Doch was ist nun, acht Jahre später, von all diesem „Yes, we can!“ übrig geblieben? Rund um den Erdball wird Obama als „außenpolitischer Versager“ verlacht. Doch auch innenpolitisch hat der Präsident zuletzt versagt.

Was war das noch für eine Aufbruchstimmung, als der Senator von Illinois das höchste Amt der USA antreten wollte: Krankenversicherung für die Armen, Schließung von Guantanamo, Beendigung des Irakkriegs und eine Energiewende. Geblieben ist von all dem: So gut wie nichts.

Die Herrschenden der globalen Elite traf es wie ein Donnerschlag, als vollkommen von ihnen unerwartet ein totaler politischer Anfänger mit großer Klappe, Donald Trump, zu Obamas Amtsnachfolger gewählt, und die selbstgefällige, intrigante Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, in Rente geschickt wurde.

Doch wie würde dieses Versagen der Demokraten in den Geschichtsbüchern aussehen? Wie viele Jahrhunderte lang wird man wohl noch lachen, über jenen ersten Afroamerikaner, der Donald Trump durch sein eigenes Versagen an die Macht brachte? Klar ist: Ein Sündenbock musste her. Ein großer. Und das ging so:

Normalerweise würde ja eine Partei, die eine Wahl verloren hat, hinterher selbstkritisch mit sich ins Gericht gehen. Zu Fragen, wie: Was haben wir falsch gemacht? Haben wir den politischen Gegner unterschätzt? Hatten wir die falschen Argumente für unsere Wähler?

Doch bei den Demokraten in den USA jedenfalls: Fehlanzeige. Wir erinnern uns: Zum Verhängnis geworden waren Hillary Clinton rund 30.000 E-Mails, die irgendwelche Hacker durch so genannte Phishing Mails in ihren Besitz gebracht haben sollen. Diese angeblichen Hacker wurden nun zu einer russischen Armee eines angeblichen Cyberkriegs des Kremls umgedeutet. Barack Obama bezeichnete nach der Wahlschlappe den Hackerangriff als eine „Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf“ – und verwies brüsk 35 russische Diplomaten des Landes. Einmischung in den wichtigsten Wahlkampf der USA – ein ernster Vorwurf, der schon zu normalen Zeiten über Krieg und Frieden entscheiden könnte. Doch die Beweise, die die US-Regierung für diese steile These vorlegt, sind äußerst dünn. Schauen wir sie uns doch einmal etwas genauer an.

Es gibt ziemlich viele Beweise eines Hackerangriffs, die meisten aber zu der Frage, wie der Hack durchgeführt wurde und welche Sprache die Angreifer möglicherweise, unter Umständen, vielleicht, wohl sprächen. Man darf schon annehmen, dass auch Russen die demokratische Nationale Partei gehackt haben, und es ist natürlich auch grundsätzlich möglich, dass Russland dies selbst angeordnet hat. Aber die Behauptung einer amtlichen russischen Beteiligung wird dabei so regelmäßig und nachdrücklich wiederholt, dass man sich gar nicht mehr fragt, ob die Beteiligung der russischen Regierung überhaupt bewiesen ist. Wenn man den Kreml dafür verantwortlich machen will, die Präsidentschaftswahl beeinflusst zu haben, dann sollte man sich schon verdammt sicher sein, was die Beweise betrifft. Bei den vorgelegten Beweisen handelt es sich jedoch nicht um echte, sondern lediglich um Indizien, man kann auch sagen: um Dummbeweise.
Jene Schadsoftware, die man auf den Computern der Demokratischen Partei fand, soll von zwei Hackergruppen stammen, von denen man nur vermutet, dass sie russische Geheimdiensteinheiten seien. Und mit dem Russischen Bären legen Amerikaner sich ja gerne an. Wohl deswegen verlieh man ihnen die Codenamen APT 28/fancy (raffinierter) Bär und APT 29/cozy (gemütlicher) Bär. Die beiden Gruppen, APT 28 und 29, auch bekannt als die „Sofacy“-Hackergruppe, gibt es tatsächlich, und sie sind auch bekannt dafür, dass sie gern prominente Ziele angreifen und ihnen geheime Informationen stehlen.

Doch wie sicher ist die Annahme, sie würden vom Kreml finanziert oder gesteuert? Überhaupt nicht, um genau zu sein: Ein Eliteunternehmen in Sachen Internetsicherheit, FireEye aus Kalifornien, nimmt lediglich an, dass im Hintergrund ein regierungsnaher Sponsor in Moskau die Fäden zieht. Der 2014 veröffentlichte Bericht von FireEye, auf den sich die US-Regierung aktuell bezieht, begründet seine Vermutung von Verbindungen zur Moskauer Regierung lediglich auf der Annahme, dass seine „Entwickler russischsprachig sind und während der Bürozeiten arbeiten, die mit der Zeitzone von Russlands wichtigsten Städten überein stimmen.

Viele Pfeile, kein einziger Beweis: Eine schematische Darstellung zu den Hackergruppen lässt jeden Hinweis auf eine Einmischung Russlands vermissen. Foto: FBI

Viele Pfeile, kein einziger Beweis: Eine schematische Darstellung zu den Hackergruppen lässt jeden Hinweis auf eine Einmischung Russlands vermissen.
Grafik: FBI

Da also vollkommen unklar ist, wer für die Hackergruppen APT28 und -29 verantwortlich ist, fallen auch die übrigen so genannten Beweise der US-Regierung für eine Verwicklung des Kremls weg,  nämlich:

  • Der oder die Angreifer registrierten eine absichtlich falsch geschriebene Domain für ihre Phishing Angriffe gegen Angestellte der DNC, die Verbindung zu einer IP-Adresse aufnahmen, von der man GLAUBT, und nicht etwa weiß, dass sie zu der Hackergruppe APT 28 gehört.
  • Schadsoftware auf den Computern der DNC wurde programmiert, mit IP-Adressen zu kommunizieren, die APT 28 zugeschrieben werden.
  • Und: Ein Kurzlink des Anbieters bit.ly, der angeblich von APT 28 in der Vergangenheit benutzt wurde, wurde auch gegen Hillary Clintons Wahlkampfchef John Podesta eingesetzt.

Auch anderen Security-Firmen, auf die Washington sich bezieht, haben keine echten Beweise zu bieten. Die Firma CrowdStrike zum Beispiel ließ sich ihre am häufigsten in den Medien zitierten Hinweise auf Russland von den Demokraten bezahlen. Die DNC hatte CrowdStrike im Juni dazu unter Vertrag genommen.

Überhaupt handelt es sich bei den von der US-Regierung im angeblichen Cyber-Konflikt zitierten Sicherheitsfirmen im Prinzip um nichts anderes als eine neue, moderne Kategorie von Rüstungsfirmen, die ihr Geld in bewährter Weise damit verdienen, die militärische Lage, bzw. hier das Internet, der amerikanischen Regierung als besonders gefährlich zu beschreiben, um Aufträge aus Washington zu erhalten.

Doch das Geld reicht eben nur für aussageschwache Indizien. Zum Beispiel:

1. Russische Metadaten

Metadaten in einem File, der von dem Hacker namens „Guccifer 2.0“ geleakt wurde, deuten lediglich an, dass sie von einem Benutzer modifiziert wurden, der sich in kyrillischen Buchstaben, „Felix Edmundowitsch“ nannte. Ein offensichtlich beabsichtigter Verweis auf den ersten Chef des ersten sowjetischen Geheimdienstes, Felix Edmundowitsch Dserschinsky. Ein anderes Dokument enthielt kyrillische Metadaten, die andeuteten, dass sie in einem Dokument mit russischen Spracheinstellungen bearbeitet worden sein könnten.

Die Frage mag erlaubt sein: Angesichts der Tatsache, dass es bei Hackern weltweit üblich ist, falsche Fährten zu legen, um nicht erwischt zu werden – Wie glaubwürdig ist es, dass russische Geheimdienst-Hacker in so einem brisanten Fall ausgerechnet Fährten in Form von kyrillischer Schrift, oder sogar den Vornamen des berühmtesten sowjetischen Geheimdienstlers, auslegen oder hinterlassen würden? So blöd wäre der FSB bestimmt nicht.

2. Russische Mailprovider

Einige dieser Phishing-Emails wurden über einen russischen Webmail Provider verschickt, nämlich Yandex, der seinen Sitz in Moskau hat. Und die Domain DCLeaks.com, die dazu verwendet wurde die geklauten E-Mails zu veröffentlichen, wurde von einer Person registriert, die womöglich rein zufällig denselben E-Mail Provider verwendete wie die Person, die eine absichtlich falsch geschriebene Domain registrierte und dazu verwendete, Phishing-E-Mails an Mitarbeiter der Demokraten zu versenden.

Auch hier ist der vorherige Einwand angebracht: Wieso sollte eine geheime Hackergruppe des russischen Geheimdienstes ausgerechnet nachvollziehbar einen russischen E-Mail-Provider verwenden, wenn ihr Ziel darin bestünde, den Wahlkampf von Hillary Clinton glaubhaft ins Wanken zu bringen? Nun, ich weiß ja nicht, was die Jungs bei der CIA so rauchen – aber so benebelt sind ihre Agentenkollegen vom FSB bestimmt nicht. Jemandem zu unterstellen, er sei ein russischer Agent, weil er mit Yandex E-Mails verschicken würde, ist genau so sinnlos, als würde man jemanden für einen CIA-Agenten halten, nur weil er einen Googlemail-Account besitzt. Handelt es sich bei dem Hackerangriff womöglich wieder einmal um eine False-Flag-Aktion?

Der bekannte Russland-Experte, Stephen F. Cohen, ehemaliger Professor für Russlandfragen an den Universitäten in Princeton und New York City, hält dies für möglich. Professor Cohen, der sich ebenfalls mit dieser Hysterie beschäftigt, benannte vor einigen Tagen (in einem Artikel in The Nation) die wichtigsten Gründe für diese Kampagne, wobei mit dem erstgenannten Grund wohl falsche Hoffnungen genährt wurden:

  • „Man hoffe, Trump damit genügend seiner Wahlmänner abwerben zu können.“
  • „Man wolle von Hillary Clintons Wahlniederlage ablenken, indem man Putin dafür verantwortlich mache, und gleichzeitig den Einfluss des Clinton-Flügels auf die Demokratische Partei stärken.“ Tatsächlich sind aufgrund der Kampagne gegen Putin schon zahlreiche Bernie-Unterstützer zum Clinton-Flügel übergelaufen.
  • „Außerdem wolle man Trump noch vor seiner Amtseinführung delegitimieren und eine Annäherung an Russland verhindern, die er wohl beabsichtige.“

Weil es genügend andere Gründe gibt, die Trump delegitimieren, sollte auf das behauptete Eingreifen des Kreml am besten ganz verzichtet werden. Was Trump wirklich vorzuwerfen ist, sind seine Habgier, seine Zugehörigkeit zur Oligarchie, sein Fanatismus, sein fehlendes Umweltbewusstsein, sein Rassismus, seine Frauenfeindlichkeit, sein fehlendes Verständnis für wirtschaftliche Gerechtigkeit, seine Einflussnahme auf Wählerlisten, seine zahlreichen Interessenkonflikte und dass er ein pathologischer Lügner ist, der nichts von Tatsachen hält.

Muss man ihm da wirklich auch noch in die Schuhe schieben, von den Russen ins Amt gehoben worden zu sein? Ist die Wahlmanipulation vor dem Sieg von Donald Trump nicht vielmehr das Werk von US-Amerikanern selbst? Die USA kennen sich ja bestens darin aus, wie man Wahlen rund um den Erdball manipuliert.

Und das ist in den USA nicht einmal ein Geheimnis – im Gegenteil: Amerikanische Medien jubeln geradezu, wenn es Washington wieder einmal gelungen ist, eine Wahl bzw. einen Machtübergang zu inszenieren. Prominentestes Beispiel: Boris Jelzin. Der direkte Amtsvorgänger des jetzigen russischen Präsidenten wurde durch den direkten Eingriff von vier US-Spezialisten für eine zweite Amtszeit ins Amt gepusht. Das altehrwürdige TIME Magazine titelte: „THE SECRET STORY OF HOW FOUR U.S. ADVISERS USED POLLS, FOCUS GROUPS, NEGATIVE ADS AND ALL THE OTHER TECHNIQUES OF AMERICAN CAMPAIGNING TO HELP BORIS YELTSIN WIN” (Die geheime Geschichte, wie vier US-Berater Umfragen, Zielgruppen, Negativwerbung und all die anderen Techniken des amerikanischen Wahlkampfes benutzten, um Boris Jelzin zum Gewinner zu machen.) Die Amerikanischen Wahlkampf-Experten hatten mit ihrer Kampagne gezielt Todesängste in der russischen Bevölkerung verursacht, indem sie kommunizierten, ohne Boris Jelzin als Präsidenten bräche ein Bürgerkrieg mit vielen Toten in dem riesigen Land los.

Vergessen wir nicht: Es handelte sich um einen schwerst alkoholabhängigen Präsidenten, der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion über Nacht den Raubtierkapitalismus in dem riesigen Land einführte und der für tausende Hungertote in der russischen Bevölkerung die Verantwortung trägt. Und der mehrere Kriege geführt hat.

In der Ukraine investierten sogar gleich mehrere US-Regierungen hintereinander insgesamt fünf Milliarden Dollar, und führten eine Medienkampagne, um einen Regime Change zu bewirken. Barack Obama lobte hinterher in einem Interview den Erfolg dieser Arbeit: „Janukowitsch floh, nachdem wir den Deal mit dem Machtübergang in der Ukraine ausgehandelt hatten.“ (Quelle: Interview auf CNN).

Am 5. Januar berichteten die Qualitätsmedien weltweit dann darüber, dass die US-Geheimdienste eine direkte Beteiligung Russlands an einer Wahlbeeinflussung für erwiesen hielten. Nur „Russlands allerhöchste Verantwortungsträger“ könnten in den Datendiebstahl und deren Veröffentlichung während des US-Wahlkampfes verantwortlich sein, erklärte Amerikas oberster Geheimdienstler James Clapper (Tagesschau/heute vom 5. Januar). Derselbe James Clapper, der erst drei Jahre zuvor den US-Kongress unter Eid zur NSA-Massenüberwachung wissentlich belogen hatte. Chef jener Geheimdienste, die für einen Kriegsgrund im Irak nachweislich angebliche Massenvernichtungswaffen frei erfunden hatten. Die aktuelle Wahlbeeinflussung habe auch durch klassische Desinformation mittels Propaganda, und „fake news“ stattgefunden – und das sind genau jene Techniken, die die Amerikaner ihrerseits, schon vor über 20 Jahren, bei Boris Jelzin in Moskau, zur Wahlmanipulation, angewendet hatten.

Sollten die Russen also tatsächlich die Wahl Donald Trumps irgendwie manipuliert haben, was nicht auszuschließen ist, hätten sie, nach der Jelzin-Affäre, wohl auf alle Fälle moralisch jedes Recht dazu gehabt.

Ex-Geheimdienstler Ray McGovern glaubt nicht an das Märchen eines russischen Hacks - dazu hätte die NSA längst stichhaltige Beweise vorgelegt, weiß er. Foto: NuoViso

Ex-Geheimdienstler Ray McGovern glaubt nicht an das Märchen eines russischen Hacks – dazu hätte die NSA längst stichhaltige Beweise vorgelegt, weiß er.
Foto: NuoViso

Doch es sieht ganz danach aus, dass es sich in Wahrheit bei dem angeblichen Hackerangriff gegen Clinton nicht um einen Hack, sondern um einen Leak handelt.
Erst Mitte Dezember hatten fünf ehemals führende Geheimdienstler der USA, darunter Ray McGovern, in einem gemeinsamen Memorandum erklärt:

„Bei allen von uns untersuchten Fällen kann es sich nicht um Hackerangriffe gehandelt haben, denn die National Security Agency / NSA kann alle Hackerangriffe verfolgen und sowohl den Angreifer als auch den Angegriffenen problemlos identifizieren. Nur wenn der Datenklau von einer realen Person mit Hilfe eines transportablen Datenträgers (Speicherkarte, Stick oder CD ) vor Ort vorgenommen wird, entstehen keine elektronischen Spuren, über die der Täter jederzeit zu identifizieren wäre.

Wir wiederholen noch einmal: Die NSA kann bei jedem über das Internet abgewickelten Datenaustausch (also auch bei jedem Hackerangriff) den Absender und den Empfänger, (bzw. den Angreifer und den Angegriffenen) ermitteln.

Wenn die meist anonym bleibenden Sprecher von US-Geheimdiensten verschwommene Formulierungen wie „vermutlich“ oder „unserer Meinung bzw. Schätzung nach“ verwenden, heißt das im Klartext, dass die E-Mails in Wirklichkeit nicht „gehackt“ wurden, weil sie dann auch den oder die Hacker benennen könnten. Da sie das nicht konnten, sind wir sicher, das die Server des DNC und der Frau HRC nicht gehackt wurden.“

Er ist die tatsächliche Quelle der geleakten Daten: Dem Wikileaks-Mitarbeiter Craig Murray wurden die Clinton-Daten persönlich auf einem Stick überreicht. Foto: Wikipedia

Er ist die tatsächliche Quelle der geleakten Daten: Dem Wikileaks-Mitarbeiter Craig Murray wurden die Clinton-Daten persönlich auf einem Stick überreicht. Foto: Wikipedia

Es handelt sich also um einen LEAK. Doch wer ist nun der Leaker von Hillary Clintons E-Mails? Exklusiv in der britischen Daily Mail enthüllte Wikileaks-Mitarbeiter Craig Murray jüngst, dass ER die Daten auf einem Stick von einem enttäuschten Mitglied der Demokraten persönlich in einem Wald nahe der Washingtoner American University überreicht bekommen habe. Craig Murray ist kein windiger Typ, sondern immerhin der ehemalige britische Botschafter in Usbekistan. Die Motivation der „Leakers“ aber sei deren Enttäuschung über die Korruption in der Clinton Foundation und die manipulierte Ausbootung Bernie Sanders‘ in den Vorwahlen gewesen. Murray erklärte weiter: „Die Leaker hatten direkten Zugriff auf die Informationen. Unsere Dokumente stammen also aus internen Leaks, sie wurden nicht gehackt. Unabhängig davon, ob die Russen das Computersystem des Democratic National Committee gehackt haben, die von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente haben wir jedenfalls nicht aus Russland erhalten.“

Und damit beißt sich schlussendlich die Ratte wieder einmal in ihren eigenen Schwanz: Denn nach all dem ist offensichtlich:

  • Die Behauptungen der Amerikaner, die Russen hätten mit einem Hackerangriff den Wahlkampf der Demokratischen Partei beeinflusst, sind höchst wahrscheinlich gelogen.
  • Genau jene Demokratische Partei, die nicht öffentlich zugeben will, dass eigene Parteimitglieder die Daten über Hillary Clinton weiter gegeben haben, weil Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton SELBST so ein verlogenes, kleines Luder ist, macht nun eine andere Nation für den Verlust der Wahl verantwortlich – eine neue Lüge.

All diese Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Haben unsere deutschen Qualitätsmedien, ARD und zdf, darüber berichtet? Nein, haben sie nicht. Sie haben ein weiteres Mal versagt.

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