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„Die ganze Wahrheit über alles“ /Mathias Bröckers


Das Buch „Die ganze Wahrheit über Alles“ ist ein spannendes Sachbuch. Wobei Sachbuch vielleicht etwas zu hoch gegriffen ist, wenngleich der Aufbau einem Lexikon ähnelt. Die Bandbreite der Themen, die von den Autoren beleuchtet werden, umfasst von Demokratie, über Wachstum, Kapitalismus bis hin zum Freihandel und nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche. Damit eignet sich das Buch „Die ganze Wahrheit über Alles“ vor allem für eine jüngere Zielgruppe sehr gut. Insgesamt werden im Buch 50 Themen in 70 Kapitel bearbeitet. Ob der Rückschau oder ein Ausblick, intensiv werden die einzelnen Bereiche beleuchtet. Wobei sich die Autoren nicht nur mit der Beschreibung von Entwicklungen in den einzelnen Themenfeldern begnügt haben, sondern auch selbst Impulse liefern. So zeigen sie an mehreren Stellen durchaus interessante Alternativen auf, man könnte auch sagen, der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand hinaus. Ob jetzt jeder dieser Vorschläge sinnvoll und umsetzbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Es bietet aber zumindest eine interessante Diskussionsgrundlage, wenn man sich mit den Problemen und der Zukunft beschäftigen möchte.

Zu keiner Zeit findet man im Buch eine gewisse Endzeitstimmung, die man gerade bei vielen Themen wie Zuwanderung vorfindet, wenn man sich andere Bücher anschaut. Objektiv wird die Wahrheit beleuchtet. So fällt das Urteil der Autoren nicht bei jeder Entwicklung auch positiv aus. Man nehmenhier nur das Kapitel über „Müll“  aus dem 330 Seiten starken Buch. Wohin wandert der Müll? Mitunter in unsere Weltmeere und das mit einer Dicke von bis zu 30 Metern. Dies ist eine unbequeme Wahrheit und frei von einer Verschwörungstheorie, gerade für eine Wohlstandsgesellschaft wie es Deutschland ist. Denn was mit unserem Müll passiert und wo dieser letztlich landet, darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Das Sachen wie die Müllverschmutzung der Meere die Wahrheit ist und keine Verschwörungstheorie, untermauern die Autoren jeweils immer mit aussagekräftigen und vor allem, mit nachvollziehbaren Zahlen. Hier macht sich der Stil der Autoren beim Buch bezahlt, den dieses ist frei von einer Verschwörungstheorie. Wenngleich eine Verschwörungstheorie an vielen Stellen, gerade wieder beim Thema Zuwanderung oder Kapitalismus sich anbieten würde.

Das Buch ist ein Weck- und Aufruf an die junge Gesellschaft. Nach derer die junge Gesellschaft die Vergangenheit nicht vergessen soll, die Wirklichkeit, also die Wahrheit ertragen soll und letztlich, die Zukunft gestalten soll. Die ganze Wahrheit über Alles ist damit auch ein Mutmacher, einer heute oft desillusionierten jungen Gesellschaft im Hinblick auf die Zukunft.

Mein Fazit zum Buch

Wenngleich ich nicht zur sicherlich angedachten, jungen Zielgruppe der Autoren gehöre, macht das lesen dieses Buch viel Spaß. Nicht nur weil es übersichtlich und einfach in der Lesart gestaltet ist, sondern auch weil es Impulse liefert. Es beleuchtet alle Bereiche und liefert hierbei viel Wissen, dass zudem gut verpackt ist. So findet man zu jeder Wahrheit auch die entsprechenden Fakten, was natürlich hinsichtlich der Glaubwürdigkeit sehr gut ist. Den dadurch kann man jede der Thesen der Autoren auch nachprüfen. Bei ihren Themen sparen die Autoren auch schwierige Felder nicht aus. Es ist frei von einer Verschwörungstheorie und liefert, wenngleich auch unbequeme Wahrheiten. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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